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Digitales Beschaffungssystem für Hochschulen

Für die Hochschule Pforzheim haben wir ein digitales Beschaffungssystem (BEMA 2.0) entwickelt, über das alle Fakultäten ihre Beschaffungen verwalten und auslösen können. Das System bildet umfassende Prüf- und Freigabeprozesse ab, bindet externe Lieferanten ein und stellt alle relevanten Dokumente einer Beschaffung zentral zur Verfügung. Alle Vorgänge werden detailliert dokumentiert, um eine effiziente Prüfung durch den Rechnungshof zu unterstützen. Der gesamte Ablauf von der Antragstellung bis zur Bestellung läuft über eine browserbasierte Anwendung, die sich exakt an die bestehenden Strukturen der Hochschule anpasst.

Die Anforderungen der Hochschule waren vollständige Transparenz, klare Zuständigkeiten und ein durchgängig digitaler Workflow.

Kunde
Hochschule Pforzheim
Umsetzungszeitraum
2024 - 2025, Betreuung und Weiterentwicklung: seit 2025
  • Hochschule / Verwaltung
  • Neue Webanwendung für Beschaffung
  • Alle Beteiligten in einem System
  • Single-Sign-On
  • Lückenlose und rechtssichere Dokumentation

Projektbeschreibung

Auf Basis der Anforderungen der Hochschule haben wir eine Webanwendung entwickelt, die folgende Kernfunktionen umfasst:

• Durchgängiger digitaler Workflow

• Lückenlose Dokumentation und damit maximale Sicherheit bei Vergabeprüfungen

• Rollenbasierte Genehmigungsprozesse über beliebig viele Instanzen hinweg

• Protokollierung, Versionierung und Statusübersicht in Echtzeit

• Automatisierte Benachrichtigungen bei Aufgabenübergaben

• Übergabe in nachgelagerte ERP- oder Bestellsysteme

• SAML2-basierte Anmeldung für alle Mitarbeitenden über das Hochschul-Login

• Direkte Einbindung externer Lieferanten mit Angebotsabgabe innerhalb des Systems.

Alle Beteiligten arbeiten darin in einem einheitlichen Umfeld. Die Anwendung ist intuitiv bedienbar und vollständig revisionssicher. Sie lässt sich flexibel auf andere Hochschulstrukturen übertragen.

Vorteile des neuen Systems: Strukturiert. Nachvollziehbar. Effizient.

Beschaffungen an der Hochschule Pforzheim laufen jetzt schneller, transparenter, intuitiver und sicherer ab. Alle Beteiligten behalten den Überblick über den aktuellen Stand. Freigaben erfolgen nachvollziehbar und vollständig dokumentiert. Auch externe Lieferanten sind integriert und reichen ihre Angebote direkt im System ein.

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Eingesetzte Technologien

Die Anwendung basiert auf modernsten Technologien. Im Kern setzt sie auf Laravel 13, einer SQL- und Redis-Datenbank sowie Nuxt 3 für das Frontend. Als CSS-Framework wird Tailwind CSS verwendet, während Websockets für die Echtzeitkommunikation sorgen.

Das Deployment läuft vollständig automatisiert und die Softwarequalität wird durch umfassende Maßnahmen wie automatisierte Unit- und Feature-Tests auf einem konstant hohen Niveau sichergestellt.

Das Hosting erfolgt über dynamisch skalierbares Cloud-Hosting auf Servern, die automatisch über Laravel Forge provisioniert werden. Zur Überwachung aller Systeme setzen wir auf Laravel Telescope, Laravel Horizon und Laravel Pulse.

Laravel LogoNuxt LogoDocker logoGit Hub LogoVuejs LogoLaravel Envoyer LogoRedis LogoSaml2 LogoLaravel Telescope LogoLaravel Pulse LogoLaravel Horizon Logo

Was unterscheidet diese Lösung von einem klassischen DMS?

Ein klassisches Dokumentenmanagementsystem speichert Dokumente, bietet aber keine intelligente Prozesslogik für Beschaffungen. Das digitale Beschaffungssystem steuert dagegen den kompletten Beschaffungsablauf von der Antragstellung über Genehmigungen bis zur Lieferantenkommunikation. Es ist transparent, vollständig dokumentiert und revisionssicher.

DMSDigitales Beschaffungssystem
Fokus auf ArchivierungFokus auf aktiven Workflow
DokumentzentriertProzesszentriert mit Status, Rollen und Aufgaben
Keine Logik für individuelle Genehmigungsworkflows je nach Beschaffung, mit GenehmigungenIndividuelle Genehmigungsworkflows je nach Beschaffung, mit klaren Zuständigkeiten für Benutzer oder Benutzergruppen. Jeder Schritt wird protokolliert und revisionssicher für die Vergabedokumentation abgelegt. Genehmigungsschleifen mit Kommentaren oder Rückfragen sind möglich.
Eingeschränkte NutzerinteraktionBenutzerfreundliche Oberfläche für Antragsteller, Verwaltung und externe Lieferanten
DokumentenhistorieVollständiger Antrags- und Genehmigungsverlauf mit allen Kommentaren, Entscheidungen und Vergabedokumentation
Für viele Zwecke einsetzbarSpeziell für den Beschaffungsprozess entwickelt und auf Wunsch individuell an die jeweilige Hochschulstruktur anpassbar
Hoher SchulungsaufwandRollenspezifische Benutzeroberfläche. Geringerer Schulungsaufwand, abhängig von der Rolle teils auch nur minimaler Schulungsaufwand

Zusammenfassung

Das digitale Beschaffungssystem ist vollständig auf die digitale Abbildung komplexer Beschaffungs- und Genehmigungsprozesse ausgelegt. Alle Interaktionen im System werden automatisch protokolliert und bilden die Vergabedokumentation vollständig ab, ohne zusätzlichen Aufwand.

Prozesse, Rollen und Workflows lassen sich exakt an die Strukturen und Anforderungen jeder Hochschule anpassen.

Eine praxiserprobte Lösung, die Transparenz schafft und den Verwaltungsaufwand spürbar reduziert.

Sehr gerne stehen wir Ihnen telefonisch oder per E-Mail für Rückfragen zur Verfügung. Martin Weinschenk, 0711 / 360 845 0, martin.weinschenk@farbcode.net

Screenshots aus dem System

Hinweis: Die abgebildeten Screenshots kommen aus dem Testsystem des Projekts.
Alle abgebildeten Daten sind Testdaten.

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