Hamburger Engagement-Karte: Zwei Karten. Ein Antrag.
Wer in Hamburg eine Juleica beantragt, weist bereits sein ehrenamtliches Engagement nach und gibt viele relevante Informationen an. Für diese Antragstellenden sollte daraus kein zweiter Antrag mit denselben Angaben entstehen. Deshalb haben wir das Juleica-Portal um ein eigenes Hamburger Modul erweitert. Ein gemeinsamer Prozess für zwei Formen der Anerkennung.
// Vorgehen
Von der Herausforderung zur Lösung
Ausgangssituation
- Viele Angaben lagen bereits im Juleica-Antrag vor
- Die Engagement-Karte musste separat beantragt werden
- Identische Daten wären erneut abgefragt worden
- Der zusätzliche Antrag sollte den Juleica-Prozess nicht komplizierter machen
Lösung
- 1Eigenes Hamburg-Modul im Juleica-Portal
- 2Engagement-Karte direkt im Juleica-Prozess mitbeantragen
- 3Bereits vorhandene Angaben gemeinsam nutzen
- 4Bestätigte Anträge wöchentlich strukturiert exportieren
// Zusammenarbeit
Der Weg dahin
Für die Freie und Hansestadt Hamburg haben wir die bestehende Juleica-Plattform um den Antrag auf die Engagement-Karte erweitert. Die Hamburger Anforderungen wurden direkt in den vorhandenen Ablauf integriert. Dadurch bleibt der Prozess für Antragstellende einfach und für die beteiligten Stellen klar nachvollziehbar.
// Wirkung
Ergebnisse und Mehrwert
Juleica-Antragstellende müssen für die Engagement-Karte keinen zweiten Zugang anlegen und ihre Angaben nicht erneut erfassen. Die Engagement-Karte kann direkt innerhalb des Juleica-Prozesses mitbeantragt werden.
Dabei nutzt das Modul die bereits vorhandenen Daten, Zuständigkeiten und Bearbeitungsstände der Juleica-Plattform. So entsteht kein paralleles Antragssystem, das zusätzlich betrieben, gepflegt und erklärt werden müsste.
Die neuen und bestätigten Anträge werden einmal pro Woche strukturiert exportiert und an doin’ good übergeben. Dort erfolgt die weitere Bearbeitung und Bereitstellung der Hamburger Engagement-Karte.
Das Projekt zeigt sehr konkret, welchen Vorteil eine erweiterbare Plattform bietet. Aus einem bestehenden Antragssystem entsteht mit überschaubarem Aufwand ein weiterer digitaler Verwaltungsprozess. Für die Antragstellenden fühlt sich beides trotzdem wie ein gemeinsamer Ablauf an.
// Projektdaten
Zahlen, Daten, Fakten
- Kunde
- Freie und Hansestadt Hamburg
- Branche
- Öffentliche Verwaltung, Ehrenamt & Jugendarbeit
- Lösungstyp
- Anträge & Verwaltungsprozesse
- Projekttyp
- Webanwendung
- Leistungszeitraum
- seit 2026
- Live seit
- Juli 2026
- Leistungen
- Konzeption, Design, Entwicklung, Betrieb, Wartung
- Rolle
- Auftragnehmer
- Nutzer / Tenants
- Öffentlich zugänglich
- Reichweite
- Landesweit
- Status
- Im Betrieb
- Zum Projekt
- juleica.de
// Technologie
Eingesetzte Technologien
Die Beantragung der Hamburger Engagement-Karte ist als eigenständiges Modul in die bestehende Juleica-Plattform integriert. Sie nutzt damit dieselbe technische Basis aus Laravel 12, Nuxt 3 und MySQL.
Anmeldung, Personendaten, Zuständigkeiten und Bearbeitungsstände können aus dem Juleica-Prozess übernommen werden. Die zusätzliche Antragslogik wird nur dort eingeblendet, wo sie für Hamburger Antragstellende relevant ist.
Bestätigte Anträge werden für den wöchentlichen Export strukturiert aufbereitet und an doin’ good übergeben. Die bestehende Test- und Betriebsinfrastruktur der Juleica-Plattform sichert auch das neue Modul ab. Dazu gehören automatisierte Tests, skalierbares Hosting sowie Monitoring mit Telescope, Horizon und Pulse.


